Theater

Montag, 12. Mai 2008

"Platz Mangel"

Ein Gesundheitsinstitut mit Seilbahnanschluss ist der Schauplatz des Stücks "Platz Mangel". Das "Theaterprojekt mit Musik" von Christoph Marthaler habe ich vorgestern Abend im MQ gesehen.

Platzmangel

Ich bin froh, dass es die Wiener Festwochen gibt und dass solche Stücke in Wien zu sehen sind

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Donnerstag, 8. Mai 2008

BlogTXT Theaterfestival - Internet & Theater

Von 21.-23. Mai 2008 werden im Rahmen eines Festivals die Möglichkeiten des Internet mit den Mitteln des Theaters untersucht: Dabei gelangen vierzehn kurze Theaterstücke, die von jungen AutorInnen aus Internetblogs generiert wurden, aus fünf europäischen Ländern zur Aufführung.

Interessante Texte aus Internetforen, die so genannte “Blog Scouts” aufgespürt haben, werden von AutorInnen in Ungarn, Polen, Italien, Rumänien und Österreich szenisch umgesetzt. Das Länder übergreifende und von der EU geförderte Projekt ist eine Kooperation mit Partnertheatern in Budapest, Krakau, Bukarest und Palermo und kommuniziert Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Ansprüche, Wege und Fragen der Menschen im neuen europäischen Raum.

Nähere Infos bietet die Website zum Theaterfestival:

Blogtxt
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Es geht uns gut

Schauspielhaus: Co-Produktion mit den Wiener Festwochen nach Arno Geigers Familiensaga "Es geht uns gut"

Wie in ein Museum hat Regisseur Walburg ein paar Erinnerungsstücke auf weiße Podeste in den weißneutralen Raum gestellt, ein Kissen, einen Schlitten, die Box mit den Fotos, dazwischen spielt sich das alles andere als idyllische Familienleben ab.

Richard: "Ingrid, geht es dir gut?"
Ingrid: "Ja. Es geht uns gut. Ich habe halt wahnsinnig viel zu tun, Papa. Ich muss jetzt aufhören, die Kinder sitzen in der Badewanne."
Richard: "Du musst dich mehr schonen."
Ingrid: "Ich mich? Eher man mich."

Sieben herrliche Schauspieler und ein Akkordeonspieler - viel Applaus (auch von mir) - empfehlenswert!!
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Mittwoch, 7. Mai 2008

Heute Abend

bin ich wieder im Schauspielhaus und sehe das

Ich bin schon gespannt - das Buch hat mir sehr gut gefallen.
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Montag, 3. März 2008

Die Strudlhofstiege im Schauspielhaus

Die Strudlhofstiege verbindet die Währingerstraße mit dem Alsergrund und ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit von Wien, sondern auch Titel des „epochalen Großstadtromans“ von Heimito von Doderer aus dem Jahr 1951. Doderers Held Major Melzer wohnt in der Porzellangasse und erkundet von dort das Leben der Wiener Boheme der Jahre vor und nach dem ersten Weltkrieg. Übrigens: die Porzellangasse ist nicht nur Major Melzers Heimstatt sondern auch die des Wiener Schauspielhauses.

Noch bis Ende März inszenieren im Schauspielhaus 12 Regisseurinnen und Regisseure „Die Strudlhofstiege“.

Jede Woche wird eine neue Folge aufgeführt. Jede Inszenierung ist anders und genau darin besteht der Reiz dieses Projektes.

Mit großer Wahrscheinlichkeit hätte ich diesen Roman nie gelesen, doch meine Neugierde auf dieses Theaterprojekt hat mich das Buch kaufen lassen. Und so lese ich jetzt jede Woche vor der Vorstellung (immer Donnerstag) die ca. 75 vorgegebenen Seiten. Beim Lesen stelle ich mir immer vor, wie das auf der Bühne bzw in dem kleinen, intimen Raum (außer den SchausielerInnen haben noch ca. 30 ZuseherInnen platz) dargestellt werden kann. Jedes Mal kommt es anders und es fasziniert mich, wie die jungen RegisseurInnen und die hervorragenden SchauspielerInnen die jeweiligen Inhalte umsetzen.

Eine ausführliche Renzession jeder einzelnen Folge (1 - 9 gibt es schon, die restlichen Drei folgen noch) können Sie bei David Ramirer nachlesen:

1. Folge: Schöne Beine
2. Folge: Reifes Obst
3. Folge: Rendez-vous im Badezimmer
4. Folge: Champagner im Blut
5. Folge: Liebe ist die schwankende Deklination vom anderen Pole
6. Folge: Schwimmhöschen und die leichten Schuhe
7. Folge: Zarte Wäsche
8. Folge: Duplizitäts-Gören
9. Folge: Rosenpopo
10. Folge: Jetzt oder nie
11. Folge: Fliegende Fauteuils
12. Folge: Der traurige Filou oder Omelette suprise

Leider kann jetzt nichts mehr nachgereicht werden, da die 12. zugleich die letzte Folge war - danke an alleBeteiligten, die mir 12 so herrliche Theaterabende  geschenkt haben.

Ein weiterer interessanter Link zur Strudlhofstiege: Heimito von Doderer-Forum

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Montag, 2. Juli 2007

Airan Berg verabschiedet sich vom Wiener Schauspielhaus

sh-logoTheaterleiter Berg verabschiedete sich nach sechs Jahren von Wiener Schauspielhaus und wechselt nach Linz.

mehr dazu im Online-Standard

Airan Berg hat nicht nur 6 tolle Theaterjahre in Wien geleistet, sondern auch gemeinsam mit Barrie Kosky die Aktion "Hunger auf Kunst und Kultur" ins Leben gerufen, an der mittlerweile Zahlreiche Kulturinstitutionen Wiens beteiligt sind
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Sonntag, 10. Juni 2007

Nord

von Frank Castorf nach Louis–Ferdinand Céline

13_volksbuehneMit: Annekathrin Bürger, Marc Hosemann, Irina Kastrinidis, Young-Shin Kim, Michael Klobe, Milan Peschel, Lore Richter, Silvia Rieger, Lars Rudolph, Bernhard Schütz, Matthias Schweighöfer, Sir Henry, Norbert Stöß, Herman Herrmann, Boris Jöns, Ole Wulfers

Heute wieder eine Produktion erwischt, mit der ich nichts anfangen kann - das kann ja passieren. Aber was noch nie passiert ist, wir sind nach einer Stunde - nicht als Erste - gegangen.

Wie steht im Standard:
Mit Castorfs Theater kann man seine Probleme haben. Hätten wir nur mehr solche
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Montag, 4. Juni 2007

Het blauwe uur – Die blaue Stunde

Performance im Rahmen der Wiener Festwochen

Wien, eine Straße vor Sonnenaufgang. Die Stadt schläft noch, ein Moment träumerischen Stillstands. Die niederländische Regisseurin Lotte van den Berg und ihr Ensemble haben diesen Moment in kleine, flüchtige, zauberhafte Augenblicke entpuzzelt. Eine Straße erwacht. Menschen tauchen auf und verschwinden wieder, setzen sich, trinken Kaffee, gehen. Eine Produktion von Toneelhuis Antwerpen und Hetpaleis Antwerpen.

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Diese Performance ist ein Erlebnis, wie ich es schon lange nicht erlebt habe. Um 03:27 ging es los im Museumsquartier - von dort marschierten wir in die Lenaugasse, wo gegen 4:00 Uhr die Performance begann und bis 5:00 dauerte. Anschließend gab es noch ein gemeinsames Frühstück im Cafe Eiles, bei dem auch die Schauspieler anwesend waren. Heute war ich den ganzen Tag, durch diesen hervorragenden Einstieg, motiviert wie schon lange nicht.
Ein empfehlenswertes Event!!!!

Siehe dazu auch im Standard
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Montag, 21. Mai 2007

LISA AUF ZEITAUSGLEICH

ICH ARBEITE HIER HART WIE EIN STALLKNECHT, ABER AN MEINER KÖRPERHALTUNG IST NICHTS DAVON ZU SEHEN
VON JOHANNES SCHRETTLE - URAUFFÜHRUNG

RUPPERT: kann ich jetzt bitte eine zigarette rauchen!
GARBIE: nein sicher nicht!... ist dir vielleicht nicht aufgefallen aber wir liegen weit unter 100%! wir sind in einem strudel abwärts und jede zigarette die du rauchst verschlechtert unsere performance und macht mich unglücklich und unausgelastet! da türmen sich minusstunden über uns auf und wir können eh keine großen sprünge mehr machen und wenn wir keine großen sprünge mehr machen können können wir nicht mehr an den turnieren teilnehmen und verschwinden aus allen internationalen katalogen
BITTE KOMM UND MACH GROSSE SPRÜNGE MIT MIR!

tib_lisa_johannes_gellner_4825

Ich habe diese Aufführung heute im Theater im Rabenhof im Rahmen der Wiener Festwochen gesehen. Leider habe ich das Theaterstück nicht verstanden - aber den Reaktionen des Publikums folgend (viele sind schon während der Vorstellung gegangen) war ich nicht der Einzige
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Drahdiwaberl

Kunst ist eine Art Aufruhr

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